Carinthischer Sommer: „Vernetzt und gefaltet“
„Wenig später „falteten“ sich Teile der Company dann in den Treppenaufgang der Aula, um Wolfgang Suppans „Resurrection I“ nach Ingeborg Bachmanns Roman Malina uraufzuführen. Mit scharfen Hell-Dunkel-Kontrasten, lautstarkem Atmen und expressiver Klangrede folgte man Schritt für Schritt, Satz für Satz, der Ich-Erzählerin, die verstummt und am Ende in einer Wand verschwindet.“
Gilbert Waldner, Kleine Zeitung 2026
Odeon Wien: „Engel aus Feuer“
„Über weite Strecken gelingt ihm das Kunststück, die schillernde, für großes Orchester konzipierte Musik nahezu unbeschadet auf nur 16 Musiker zu übertragen - oder besser: sie gleichsam möglichst maßstabsgetreu, aber in Leichtbauweise neu hochzuziehen. Mit den klanglichen Zuspitzungen und Verschärfungen, welche die Besetzung mit sieben Bläsern, sechs Streichern, Klavier und Schlagzeug erlaubt, zurrt er die Schraube der Moderne noch eine halbe Drehung fester, ohne die Klänge eigentlich zu verfremden.“
Walter Weidringer, Die Presse, 2010
Odeon Wien: „Engel aus Feuer“
„Für die Fassung im Odeon hat der österreichische Komponist Wolfgang Suppan die Partitur für ein 16-köpfiges Kammerorchester bearbeitet, darunter Klavier, Saxofon und zwei Schlagzeuger. Ein hervorragend geglücktes Unterfangen: Die, Musik verliert nichts an Gesamtausdruck, gewinnt aber an solistischen Details.“
Harald Steiner, Kleine Zeitung 2010
Donaueschinger Musiktage: „Phase/Idyll4“
„Wolfgang Suppan schrieb für das SWR-Sinfonieorchester das Stück Phase, Flächen und Fragmente aus subtil verdichteten Destillaten . Eine geradezu saubere, perfekt getimte Musik.“
Volker Hagedorn, Die Zeit, 2005
Mozart-Saal: Hagen-Quartett spielte Suppan-Urauführung
„Hörbar angetan ist letztlich das Publikum - von einem expressiven Großkaliber, derer man sich wirklich nur mehr wünschen kann.“
Christoph Irrgeher, Wiener Zeitung, 2004