Wolfgang Suppan

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Kurzbiografie

 

Geboren 1966 in Vöcklabruck, Österreich.
Musikstudium in Wien, Aufenthalte in Berlin, Paris (IRCAM) und Salzburg. Seit 1996 Lehrbeauftragter an der Musikuniversität Wien für Tonsatz und Komposition. Seine Werke werden bei bedeutenden Festivals gespielt, wie den Salzburger Festspielen, Wien Modern, musikprotokoll Graz, den Donaueschinger Musiktagen, der Musikbiennale Zagreb, von renommierten Interpreten, wie dem Hagen Quartett, Klangforum Wien, Ensemble SurPlus Freiburg, Ensemble l'Itinéraire Paris oder dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Neben der intensiven Beschäftigung mit Elektronischer Musik gilt sein Interesse spartenübergreifenden Projekten mit Film, Tanz und Literatur.
2008 war er Stipendiat des Berliner Künstlerprogramms (DAAD).

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Studium

Komposition an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Dietmar Schermann (Tonsatz), Tamas Ungvary (Elektroakustische Musik) sowie bei Dieter Kaufmann und Michael Jarrell (Komposition). Sponsion zum Magister Artium. Kurse bei George Crumb (Sommerakademie des Mozarteums in Salzburg), Klaus Huber (Kompositionsworkshop in Schieleiten/Stmk.) und Brian Ferneyhough (Royaumont). Stage d'informatique musicale (Musikinformatikkurs) am IRCAM / Paris.

künstlerische Tätigkeit

Zusammenarbeit u.a. mit Solisten und Ensembles wie dem Ensemble SurPlus Freiburg, Ensemble l'Itinéraire (Paris), Klangforum Wien, Ensemble Intégrales, Ensemble die Reihe (Wien), Neue Vokalsolisten Stuttgart, Ensemble Orchestral Contemporain (Lyon), Wiener Kammerorchester, SWR Sinfonieorchester Freiburg, Hagen Quartett, Sylvie Lacroix und Ernesto Molinari.


Kompositionsaufträge und Aufführungen u.a. bei den bludenzer tage zeitgemäßer musik, Hörgänge/Wien, Wien Modern, Musikprotokoll/Graz, Voix Nouvelle/Paris, Musik Biennale/Zagreb, Grabenfesttage Wien, Brucknerhaus/Linz (Portraitkonzert), Konzerthaus Berlin, Inventionen/Berlin, Donaueschinger Musiktage, Salzburger Festspiele, ORF und Jeunesse Österreich (Portraitkonzert).


Multimediale Projekte mit der Autorin Christine Huber (A), der Regisseurin Beverly Blankenship (USA), der Choreografin Rose Breuss (A) und der Filmemacherin Kerry Laitala (USA).


Auftritte als Musiker (Elektronik/Klavier) in verschiedenen Formationen. Seit 2008 mit Franz Hautzinger (Trompete) und Berndt Thurner (Percussion) in einem außergewöhlichen Trioprojekt involviert.

pädagogische Tätigkeit

1996-2002 Assistenz/Lehrauftrag in der Kompositionsklasse Michael Jarrell an der Wiener Musikuniversität (Tätigkeitsbereich: Analyseseminare für Musik des 20./21 Jhdts. für Studenten im 2. Studienabschnitt Komposition). Ebendort seit 1998 in der Klasse Dietmar Schermann für Harmonielehre/Kontrapunkt und Grundlagen der Komposition (Tätigkeitsbereich: Analyseseminar und künstlerischer Einzelunterricht für Dirigenten, Musiktheoretiker und Komponisten im 1. Studienabschnitt). 1998 Mitwirkung bei den „Klangnetzen“ (Vermittlung Neuer Musik an Schulen). Gastdozent der „Musikpalette“ 2000 (Sommermusikwoche in Niederösterreich).

organisatorische Tätigkeit

1997 künstlerischer Leiter der „Kulturspektakel“ in der Stadtinitiative Wien. 2000 Programmgestalter der Konzertreihe „Neue Musik aus der Nähe“ im Polycollege Stöbergasse in Wien (Veranstaltung der IGNM/Sektion Österreich, gemeinsam mit Gérman Toro-Perez).

Preise und Stipendien

  • Talenteförderungspreis der oberösterreichischen Landesregierung
  • Stipendium der Alban-Berg-Stiftung (1992)
  • Preisträger des „Casablanca Kompositionswettbewerbs“ im Rahmen des Musikprotokolls Graz (1994)
  • Würdigungspreis des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst Theodor-Körner-Preis (1995)
  • Stipendium der Akademie Schloss Solitude/Stuttgart (1998-99)
  • Förderpreis für Musik der Stadt Wien (2000)
  • Staatsstipendium für Komponisten (2001)
  • Anton Bruckner Stipendium (2002)
  • Publicitypreis der SKE (2003)
  • Stipendium des DAAD/Berliner Künstlerprogramm (2008)

Presse

[...] Wolfgang Suppan schrieb für das SWR-Sinfonieorchester das Stück Phase, Flächen und Fragmente aus subtil verdichteten Destillaten . Eine geradezu saubere, perfekt getimte Musik [...]

Die Zeit (Volker Hagedorn)